Durch das Stadterneuerungsprojekt Euromediterrannée hat sich das Bild der wichtigsten französischen Hafenstadt gewandelt: Die älteste Stadt des Landes besticht nun mit einem hellen und aufgeräumten Innenstadtbereich rund um den alten Hafen. Da die großen Kreuzfahrtschiffe weiter außerhalb anlegen müssen, empfiehlt es sich, ein Ticket für den Shuttle-Service zu buchen.

Der alte Hafen von Marseille lädt zum Flanieren ein

Der alte Hafen von Marseille lädt zum Flanieren ein

10 Uhr – Vieux Port
Touristenboote fahren vom Alten Hafen (Foto links) zu den kleinen vorgelagerten Inseln, außerdem gibt es einen Fischmarkt am Verkehrsknotenpunkt Quai des Belges. Hier mündet auch die ehemalige Prachtstraße Canebière, die heute stark befahren ist. Ruhiger ist es im Quartier du Panier, wo die Besiedelung Marseilles um 600 vor Christus ihren Anfang nahm. Hinter dem barocken Rathaus beginnt der alte Kern der Stadt.

Notre-Dame de la Garde wacht über Marseille - die Marien-Wallfahrtskirche wird jährlich von zwei Millionen Menschen besucht.

Notre-Dame de la Garde wacht über Marseille – die Marien-Wallfahrtskirche wird jährlich von zwei Millionen Menschen besucht.

12 Uhr – Notre-Dame de la Garde
Der Weg hinauf zum Wahrzeichen der Stadt lohnt sich. 161 Meter über dem Meeresspiegel eröffnet sich ein Rundumblick über die Stadt. Das neuromanisch-byzantinische Gotteshaus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und ist eine Marien-Wallfahrtskirche. Hunderte Schiffe zeugen im Innenraum zudem von der Bedeutung des Gotteshauses für Seeleute.

16 Uhr – Kultur pur
Zahlreiche Museen vermitteln in Marseille neue Eindrücke. Anlässlich der Ernennung zur Kulturhauptstadt 2013 wurde das Museum der Schönen Künste neu eröffnet, der Schwerpunkt liegt auf Gemälden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Außerdem erhielt der Hafen das neue Musée Regards de Provence. In der ehemaligen Sanitärstation werden aktuelle Werke der Provence präsentiert.